Netzwerk zum sozialen Engagement im Handwerk
Beschäftigte fürs Ehrenamt im Handwerk gewinnen
Ressourceneffizienz im Handwerk
Mitmachen bei "Vertreten - Verbinden - Verantworten"
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Mitmachen - Verantwortung zeigen

Handwerkerinnen und Handwerker wissen, was es heißt, sich für ihre Umgebung und ihre Mitmenschen einzusetzen: Denn genau das tun sie jeden Tag an ihrem Arbeitsplatz. Deshalb hat ehrenamtliches Engagement im Handwerk gute Tradition. Das Projekt "Vertreten - Verbinden - Verantworten" setzt also nicht im luftleeren Raum an, sondern dort, wo Handwerkerinnen und Handwerker täglich über die Zukunft ihrer Betriebe und Branchen mitbestimmen: zum Beispiel in der handwerklichen Selbstverwaltung oder beim Thema Ressourceneffizienz - also bei der Frage, wie sich Energie und Material am besten einsparen lassen. (Kontakt zu den Projektbeteiligten)

 


 

Mitmachen bei "Vertreten - Verbinden - Verantworten"

Im Rahmen des Projekts "Vertreten - Verbinden - Verantworten" (VVV) werden Beratungs- und Bildungsangebote geschaffen, die Beschäftigten im Handwerk zeigen, wie sie gesellschaftliche Verantwortung zeigen und sich effektiv ehrenamtlich engagieren können. Dafür bieten sich im Handwerk mehrere Möglichkeiten, die das Projekt als Ansatzpunkte nimmt. VVV fördert Beschäftigte, die in der so genannten Selbstverwaltung des Handwerks ehrenamtlich als Arbeitnehmervertreter aktiv werden wollen. Zur Selbstverwaltung gehören zum Beispiel die Vollversammlung und die Ausschüsse der Handwerkskammern, aber auch die Gesellenausschüsse der Innungen. (Mehr zum Ehrenamt im Handwerk)

Gleichzeitig ist das VVV-Projekt auch überzeugt: Ressourceneffizienz, also der sparsame Umgang mit Energie und Material, ist im Handwerk nur gemeinsam mit den Beschäftigten möglich. Auch hier heißt es für engagierte Handwerkerinnen und Handwerker also: mitmachen! (Mehr zu Ressourceneffizienz im Handwerk)

Inzwischen haben bereits mehr als 20 Handwerkskammern ihr Interesse am Projekt bekundet. Beschäftigte aus den Kammerbezirken werden jetzt in zwei Phasen im Rahmen von VVV für die ehrenamtliche Arbeit qualifiziert. Doch auch wer nicht beim VVV-Projekt dabei ist, kann sich in der Selbstverwaltung seiner Kammer oder seiner Innung engagieren.

 


 

Mitmachen in der Selbstverwaltung

Was ist eigentlich die Selbstverwaltung im Handwerk - und bestimmen dort auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit? Eine Handwerkskammer vertritt die Interessen des gesamten Handwerks und der handwerksähnlichen Gewerbe in ihrem Kammerbezirk. Sie unterscheidet sich von Innungen oder Kreishandwerkerschaften dadurch, dass nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Gesellen, andere Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung und Lehrlinge zur Handwerkskammer gehören. Deshalb sitzen in den Gremien der Handwerkskammer gewählte Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertreter. Mit dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bestimmen sie die Zukunft ihrer Branchen mit, bringen Arbeitnehmerinteressen in die Arbeit der Handwerkskammer ein und zeigen so gesellschaftliche Verantwortung.

Die Selbstverwaltung des Handwerks sind die Gremien, in denen die Handwerkskammern und Innungen ihre Angelegenheiten regeln und beispielsweise Satzungen und (Prüfungs-)Ordnungen erlassen oder Aus- und Weiterbildung regeln. Aber auch die Höhe der Ausbildungsentgelte oder Arbeits- und Gesundheitsschutz können Themen der handwerklichen Selbstverwaltung sein.

Die Gremien der Selbstverwaltung

Die Vollversammlung

Die Vollversammlung ist das „Parlament“ einer Handwerkskammer. Mindestens ein Drittel der Mitglieder wird von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Handwerk gewählt. Die Vollversammlung trifft alle wichtigen Entscheidungen. Sie wählt den Vorstand und die Geschäftsführer/innen. Sie entscheidet über den Haushalt, also über die Finanzen der Kammer. Und sie erlässt die Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen.

Vorstand, Präsident und Vizepräsidenten

Zum Vorstand einer Handwerkskammer gehören auf jeden Fall ein/e Präsident/in und zwei Vizepräsident/innen. Eine/r der beiden Vizepräsident/innen muss von der Arbeitnehmerseite kommen. Er oder sie ist „Arbeitnehmer-Vizepräsident“, beziehungsweise „Arbeitnehmer-Vizepräsidentin“. Arbeitnehmer-Vizepräsident/innen haben einige besondere Aufgaben und Rechte.Die Präsidenten und Vizepräsidenten sind ebenso wie alle Vorstands- und Vollversammlungsmitglieder ehrenamtlich tätig. Die Arbeitnehmer-Vizepräsidenten sind in der Regel die ersten Ansprechpartner für alle aktiven Beschäftigten in der Selbstverwaltung eines Handwerkskammerbezirks. Eine Übersicht über alle Kammern und deren Arbeitnehmer-Vizepräsident/innen hat der DGB zusammengestellt. (Mehr)

Die Ausschüsse

Jede Handwerkskammer hat als Teil der Selbstverwaltung neben der Vollversammlung mehrere Ausschüsse. Auch in den Ausschüssen sitzen, wie in der Vollversammlung, sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter/innen. Die Ausschüsse haben weniger Mitglieder als die Vollversammlung. Sie kümmern sich nicht um alle Aufgaben der Handwerkskammer, sondern sind auf ein bestimmtes Thema spezialisiert. So gibt es zum Beispiel den Berufsbildungsausschuss, die Gesellenprüfungsausschüsse oder einen Gewerbeförderausschuss.

Mehr zu allen Fragen rund um die Selbstverwaltung aus Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Handwerk beantwortet der DGB mit einem Online-Dossier. (Mehr)