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Beschäftigte fürs Ehrenamt im Handwerk gewinnen
Ressourceneffizienz im Handwerk
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Erfolgreiche Fachtagung "Frauen engagiert!": Vielfalt und Ehrenamt im Handwerk

16.06.2014 - Im Handwerk werden Fachkräfte rar – dieser Trend wird in Zukunft durch den demografischen Wandel noch verstärkt. Zudem konkurriert das Handwerk mit anderen Wirtschaftszweigen um die besten Talente. Für Unternehmen gilt es, ein positives Image aufzubauen, um für Fachkräfte attraktiv zu sein – besonders auch für weibliche Fachkräfte. Wie sich Frauen für die Arbeit und das Ehrenamt im Handwerk gewinnen lassen, diskutierten auf Einladung der Handwerkskammer Berlin und des VVV-Projekts die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung "Frauen engagiert! Vielfalt und Ehrenamt im Handwerk" am 13. und 14. Juni in Berlin.

"Es gibt gute Argumente für Karrieren im Handwerk - die Konjunktur läuft rund, die Auftragsbücher sind voll und die Betriebe suchen qualifizierte Fachkräfte, um weiter wachsen zu können. Das ist die Chance auch für junge Frauen! Zumal unsere Familienbetriebe im Handwerk mit ihrer Aufgeschlossenheit und ihren flexiblen Strukturen Frauenkarrieren befördern. Mein Tipp für alle Betriebe: Prüft, welchen Eindruck das Umfeld auf junge Bewerberinnen macht – und ändert im Zweifel Eure Willkommenskultur", sagte Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH)

Dokumente zur Tagung

Grußwort Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende

Grußwort Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Präsentation "Frauen in der handwerklichen Selbstverwaltung", Prof. Dr. Detlef Sack

Präsentation "Handlungsoptionen zur Verbesserung der Repräsentanz von Frauen in Kammergremien", Dipl-Jur. Karolin Heyne


Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH), Barbara Menke,  Bundesgeschäftsführerin ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V. und die DGB-Vorsitzende Elke Hannack

Gezielte Mitarbeiterentwicklung und gesellschaftliches Engagement sind Faktoren, die Unternehmen bei der Zielgruppe junge Frauen beliebt machen. "Bisher sind 30 Prozent der Beschäftigten im Handwerk Frauen. Hier sehen wir noch ungenutzte Potenziale", sagt Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. "Um Frauen für männerdominierte Berufe zu gewinnen, müssen alte Rollenbilder verändert werden.“

Ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung im Handwerk bietet Frauen eine Chance, etwas zu bewegen und Einfluss zu nehmen. Um eine angemessene Beteiligung von Frauen in den Gremien zu erreichen, sind jedoch noch einige Anstrengungen notwendig „Für mehr Frauen-Engagement in der Selbstverwaltung des Handwerks müssen die Rahmenbedingungen stimmen", betont Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende. „Wir müssen alte Rollenbilder hinter uns lassen und Frauen gerade in eher untypischen Handwerksberufen fördern. Dort, wo sie gut vertreten sind, gilt: rein in die Mitbestimmung! Frauen müssen in der Selbstverwaltung mindestens so präsent sein, wie in der Branche selbst. Auch Politik und Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten. Dazu gehören Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und flexible Arbeitszeiten. Selbstverwalterinnen mit und ohne Kinder brauchen genügend Ressourcen, um an Gremiensitzungen teilnehmen zu können.“


Foto 1: Gudrun Laufer, Leiterin der CSR-Beratungsstelle der Handwerkskammer Berlin, mit der Wandergesellin Simone Teichmann (Tischlerin); Foto 2: Helmut Dittke, Leiter Handwerkspolitik beim DGB-Bundesvorstand, mit Gudrun Laufer; Foto 3: Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin

Über ehrenamtliches Engagement und Strategien der Gewinnung und Bindung weiblicher Fachkräfte diskutierten auf der Tagung "Frauen engagiert! Vielfalt und Ehrenamt im Handwerk" u.a. Barbara Menke,  Bundesgeschäftsführerin ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V.; Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH); Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB); Carla Rodrigues-Fernandes, Vorstand der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Brigitte Mannert, Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz. Die Veranstaltung wurde moderiert von Gudrun Laufer, Leiterin der CSR-Beratungsstelle der Handwerkskammer Berlin und Marion Thar, Moderatorin und Coach.

Beschäftigte fürs Ehrenamt im Handwerk gewinnen


In der Selbstverwaltung des Handwerks - also den Vollver- sammlungen und Ausschüssen der Handwerkskammern sowie den Gesellenausschüssen der Innungen - setzen sich Arbeit- nehmervertreter verantwor- tungsvoll für die Interessen der Beschäftigten im Handwerk und für die gesamte Branche ein.

Dieses Ehrenamt lebt vom Mit- machen. Das Projekt "Vertreten - Verbinden - Verantworten" (VVV) zeigt Beschäftigten, wie sie sich in der Selbstverwaltung einbrin- gen können und setzt dabei auf Bildung und Qualifizierung - unsere passgenauen Angebote entwickeln wir gemeinsam mit den Beschäftigten. (weiter)

Netzwerk zum sozialen Engagement im Handwerk


Das Projekt "Vertreten - Verbin- den - Verantworten. Netzwerk zum sozialen Engagement im Handwerk." (VVV) fördert den Einsatz von Beschäftigten im Handwerk sowie in Kleinen und Mittleren Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung zeigen wollen. Schwerpunkte des Projekts sind das Ehrenamt in der Selbstverwaltung des Hand- werks sowie Ressourceneffizienz im Handwerk.

Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen


Ressourceneffizienz - also der sparsame Umgang mit Energie, Material und Rohstoffen - wird auch für kleinere und mittlere Unternehmen (kmU) zu einer Zukunftsfrage: wirtschaftlich und ökologisch.

Beschäftigte wissen, wo Energie- und Materialkosten entstehen und Einsparungen durch Optimierungen im Betrieb möglich sind. Dieses Wissen zu fördern, zu nutzen und in konkreten Maßnahmen in Betrieben und Unternehmen umzusetzen, ist das Ziel von VVV. Wir machen Ihren Betrieb und Ihr Unternehmen gemeinsam mit den Beschäftigten fit für die Zukunft. (weiter)

Mitmachen und Verantwortung zeigen


Das Projekt "Vertreten - Verbin- den - Verantworten" (VVV) richtet sich an Handwerkskam- mern, Betriebe und Beschäftigte. VVV bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die sich für ihre Branche engagieren wollen, die entsprechende Qualifizierung, die richtigen Konzepte und die notwendige Hilfestellung.